Azubi-Dasein: Was stimmt, was nicht?

Fragen und Mythen

Viele Würzburger haben am 1. September ihre Ausbildung begonnen. Die Ausbildung kann einem einen ganz schönen Realitätscheck geben. Auf einmal stellen sich zahlreiche Fragen, die einem vorher nie begegnet sind. Zu manchen Fragen halten sich falsche Antworten, darum hat die Sparkasse nun einige Mythen geklärt.

Fristlose Kündigung

Falls die Leistungen des Azubis nicht den Vorstellungen des Chefs entsprechen, darf dieser eine fristlose Kündigung ausstellen. Nicht einverstanden damit? Die finale Entscheidung kann nach einer Klage des Azubis ein Arbeitsgericht klären. Dabei hilft eine Rechtsschutzversicherung. Diese übernimmt die Kosten für Anwalt und Gericht.

Staatliche Rente

Wird man als Azubi berufsunfähig, hat man keinen Anspruch auf staatliche Rente. Das ist tatsächlich richtig. Für diesen Fall kann man sich mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung absichern. Ein Vorteil als Azubi: Eine solche Versicherung ist günstiger für Auszubildende.

Azubi = Sklave

Definitiv nein! Lehrenjahre sind keine Herrenjahre, aber auch keine Sklavenjahre! Kaffee kochen, Rasen mähen, Auto waschen, Geschenke für Partner besorgen? Dazu ist man als Azubi nicht verpflichtet, es sei denn es fällt in den festgelegten Aufgabenbereich. Ist das nicht der Fall, hilft der Betriebsrat weiter.

Lohn für Mittel

Je nach Ausbildung sind bestimmte Arbeitsmittel von Nöten. Werkzeug und ähnliches, das für die Ausbildung notwendig ist, hat der Azubi zu besorgen. Er bezahlt auch von seinem eigenen Geld dafür. Nein, nein und nochmal nein! Der Ausbildungsbetrieb ist verpflichtet, alles zur Verfügung zu stellen, das für die Ausbildung gebraucht wird.

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